Petra Heuck Naturheilpraxis
Petra HeuckNaturheilpraxis  

Tagebuch

unserer Heilfastenkur

nach Rudolf Breuß:

 

Ab dem 12.01.2015 wollen wir eine Heilfastenkur nach Breuss machen. Diese dauert 42 Tage. Breuss hat diese Kur zur Heilung bzw. unterstützenden Behandlung von chronischen Krankheiten bis hin zu Krebs empfohlen. Sie dient auf jeden Fall der Entgiftung und Entschlackung.

Die Idee dazu entstand, als ich im Internet etwas über die Breuss-Massage nachgucken wollte und darauf gestoßen bin, dass Rudolf Breuss eigentlich wegen dieser Fastenkur bekannt geworden ist. 

Es werden nach einem oder mehreren Einstimmungstagen über 42 Tage verschiedene Tees, Teemischungen und 0,5 l Breuss Gemüsesaft über den Tag verteilt getrunken. Keine feste Nahrung. Kein Wasser zusätzlich.

Da wir diese Art der Entschlackung und Entgiftung gerne unseren Patienten empfehlen möchten, sollten wir diese Erfahrung selbst einmal gemacht haben um die Patienten besser begleiten zu können. Wir werden hier einen Erfahrungsbericht einstellen.

 

05.01.2015 Countdown läuft. Noch eine Woche. Ich werde ab heute nicht naschen. Habe Bedenken, dass mir der Verzicht auf meine heiß geliebt Schokolade sonst zu schwer fällt.

09.01. Am Wochenende machen wir noch ein QC-Advanced-Training. Die Versuchungen sind also groß. Wir gönnen uns um Hotel noch ein schönes Abendessen. Allerdings mit mehr Achtsamkeit auf den Vorgang Essen selbst. Wir kauen sehr bedächtig jeden Bissen ca. 30 mal. Das ist eine neue Erfahrung: wir sind nach der halben Portion bereits satt.

10./11.01. Beim Seminar noch einige Kaffees und Espressi getrunken.

 Zum Mittagessen immer das angebotene Süppchen. Immer schön einspeicheln :-)  Samstag Abend können wir an der Döner-Bude nicht vorbei. Nach einem halben Döner-Teller sind wir satt.

Als wir am Sonntag Abend nach Hause kommen zuerst das FX-Passagesalz einnehmen: wir stoßen damit auf gutes Gelingen der Kur an.

12.01. (Tag 1) Die Gedanken kreisen ums Essen. Der wirkliche Hunger aber ist erträglich. Abends und nachts dann starke Kopfschmerzen. Vermehrt Zahnbelag. Morgens ist noch ein leichter Druck im Kopf übrig.

Wir gönnen uns heute Abend einen Saunabesuch.

Torsten hat mit Schwindel zu kämpfen.

13.01. (Tag 2) Rückenschmerzen bei Torsten, immer wieder Kopfschmerzen, Schwindel, Schwächegefühl. Hört beizeiten auf mit arbeiten und schläft erstmal.

Bei mir noch leichter latenter Kopfschmerz, Hunger ist mit Gemüsesaft und Tee trinken im Griff zu halten.

14.01. (Tag 3) Mir geht es super. Torsten leider noch nicht so fit.

15.01. (Tag 4) Torsten hat Rückenschmerzen und schwächelt auch mit Kreislauf noch. Ich bin fit. Hunger ist weg. Alles gut.

16.01. (Tag 5) Torsten geht es heute besser. Der Kreislauf ist stabil. Es ändern sich ansonsten kleine Wehwehchen, denen er kaum mehr Beachtung geschenkt hat. Kniegelenke und Rücken sind beweglicher. Hautprobleme bilden sich zurück.

Das Rauchen reduziert sich allmählich ganz von alleine. Mittagsschlaf muss aber sein.

Bei mir ist alles gut. Auch ich beobachte kleine Veränderungen. Vorher ging es mir ja auch gut, also wundere ich mich um so mehr. Haut fühlt sich glatt und seidig an.

17.01. (Tag 6) Beim Aufwachen denke Ich: mein Körper fühlt sich toll an und ich darf noch 5 Wochen weiterfasten - klasse. Wir arbeiten in der Praxis am Umbau. Kraft und Ausdauer sind super.

So langsam kommt Routine in den Ablauf. Das Tee kochen macht nicht mehr so viel Mühe. Bin jetzt unter einer Stunde Zeitaufwand.

Auch Torsten ist heute fit.

18.01. (Tag 7) Vormittags Arbeit am Bau, dann eine Stunde spazieren mit Sprint/Joggen am Ende. Bewegungsdrang bei uns Beiden. Dann kleiner Mittagsschlaf. Ich friere sehr. Heiße Badewanne und ein Schluck Gemüsesaft bringen Wärme und Energie zurück.

19.01. (Tag 8) Torsten hat unruhig geschlafen (eher ungewöhnlich bei ihm). Ich habe geschlafen wie ein Stein und fühle mich prächtig. Leichter Hunger kommt am Vormittag auf, Saft und Tee hilft.

20.01. (Tag 9) Bei mir alles gut. Auch Torsten ist zufrieden. Bis auf die Essensgelüste (kein Hunger) alles o.k..

21.01. (Tag 10) Torsten ist auch heute ziemlich fit. Mit dem Ausbau der Praxis beschäftigt. Abends verdient müde, aber gut drauf. Uns ist kalt. 

22.01. (Tag 11) Bei Torsten heute Schwindel und extremes Frieren. Probiere es mit Akupunktur und Stärkung der Merdidiane. Wir löffeln mittags gemütlich zusammen unser "Süppchen". Heute Abend Wellness mit Wanne und Massage am warmen Ofen. Hab schon 2 Tage nicht geraucht. Zum Einen habe ich Husten, zum Anderen muss das ja nicht unbedingt das Einzige sein, was ich meinem Körper außer Tee zumute. 

23.01. (Tag 12) Erkältung mit starkem Reizhusten. Beim Urologenseminar kein Spaß - ich muss was lutschen und einnehmen, damit ich meine Vorträge halten kann. Trotzdem ist die Kraft sehr gut.

24.01. (Tag 13)

25.01. (Tag 14)

26.01. (Tag 15) Torsten hat leichte Kreislaufprobleme. Er macht eine Prise Salz an seinen Gemüsesaft und kriegt das damit in den Griff.

27.01. (Tag 16) Mein Gewicht stagniert. Natürlich :-) mach ich die Kur nicht wegen der Gewichtsreduktion, aber frustrierend ist es auf jeden Fall, wenn bei Null Nahrung kein Gramm runter geht.

28.01. (Tag 17)

29.01. (Tag 18)

30.01. (Tag 19)

31.01. (Tag 20)

01.02. (Tag 21) HALBZEIT

02.02. (Tag 22) Heute 100 g weniger als vor 10 Tagen. Wenigstens etwas.

03.02. (Tag 23)

04.02. (Tag 24)

05.02. (Tag 26)

06.02. (Tag 27)

08.02. (Tag 28)

09.02. (Tag 29) (An Tagen ohne Einträge war alles ohne Besonderheiten. Das abendliche Teekochen ist Routine geworden und alles geht seinen Gang.)

10.02. (Tag 30) 79,1 kg. Puuh. Endlich tut sich wieder ein Bisschen was. Wir durchstöbern die türkischen Supermärkte und Bauernläden nach bezahlbarem frischem Gemüse und anderen Leckereien. Klingt fast etwas masochistisch - aber das macht es irgendwie real, dass wir irgendwann wieder was essen werden. Und wir planen ernsthaft unsere Nahrungsumstellung und was wir alles ausprobieren wollen. Ganz viel Gemüse, Obst, basische Rezepte ausprobieren.

Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, wieder zu rauchen. Bei Torsten klappt das leider nicht so gut. Rauchen ist immer noch wichtig.

11.02. (Tag 31)

12.02. (Tag 32)

13.02. (Tag 33) 77,7  kg. Wow. Geht ja doch noch was. Torsten hat ab und zu Probleme mit dem Kreislauf. Kriegt er aber mit Weißdorntropfen gut in den Griff. Sein Gewicht geht auf 70 kg zu - das ist defintiv zu wenig. Er muss dringend nach der Kur wieder zunehmen. 

14.02. (Tag 34) Kurs heute mit Breuss-Kur gut überstanden. Trotz all der Leckereien die Marietta Reichold für die Pausen aufgefahren hat. 

15.02. (Tag 35) Der 35. Tag!! Laut Literatur kann um diesen Tag herum eine Krise eintreten, bei der man alles hinschmeißen möchte. Durchhalten ist angesagt, sonst war die ganze Quälerei ja umsonst. Dieser Gedanke hilft. Und dass wir in diesen Tagen verstärkt am Praxisumbau arbeiten und kaum Zeit haben, uns darüber Gedanken zu  machen. Ich setze 4 Tage über Fasching meine Fortbildung Multikausale Schmerztherapie fort - das lenkt auch ab. Obwohl es in der HP-Schule so viel leckere Sachen zum Essen gibt.

16.02. (Tag 36) MKS

17.02. (Tag 37) MKS

18.02. (Tag 38)

19.02. (Tag 39)

20.02. (Tag 40)

21.02. (Tag 41) Heute gehen wir für unsere ersten Aufbautage einkaufen. ENDLICH.

Wir haben heute abgebrochen. Torsten war am Limit mit seinem Untergewicht. Die Kräfte haben komplett versagt. Wenn wir das ganze Ausmaß abgesehen hätten, dann wäre das mit konsequentem Saft-Trinken sicher abzuwenden gewesen und man kann das komplette Programm bis zum letzten Tag durchhalten. Leider haben wir das unterschätzt. Torsten hatte in den letzten Wochen den Breuss-Saft nur sehr unregelmäßig getrunken und somit zu sehr abgebaut.

22.02. (Tag 42) -

 

23.02. - 06.03. Aufbautage

Habe aus dem Internet einen Plan für die ersten Aufbautage mit Anregungen und Rezepten. Aufgrund der 42-tägigen Kur müssen wir 12 Tage Aufbau machen. 

Danach geht es für mich weiter mit Basen-Fasten. Ich will auf keinen Fall einen Jo-jo-Effekt und wir wollen beide unsere Ernährung gründlich umstellen. 

Informationen findet man wirklich reichhaltig auf vielen Seiten. 

Zum Beispiel:

 

TIPPS FÜR DIE AUFBAUTAGE

1.         Aufbautag: Fastenbrechen mit einem Apfel.

Leicht verdauliche Kohlenhydrate in Form von Obst und Gemüse

2.         Aufbautag: Obst und Gemüse plus Eiweiß in Form leicht verdaulichen, fettarmen Milchprodukten ( Dickmilch, Magerquark, magerer Hüttenkäse, Buttermilch), zusätzlich:Knäckebrot, Silkes Dinkel- oder Hirsebrei

3.         Aufbautag: Es können vorsichtig gesunde Fette hinzugefügt werden (kalt gepresste Öle, Butter), Nüsse, Mandeln, Brot, Müsli

Ab dem 4. Tag kann der Körper wieder alles verdauen.

Warte bis zum 4. Tag  mit: Käse, Avocado,  Linsen, Kichererbsen

Zur Unterstützung der Verdauung:

Jeden Morgen 2 – 3 Backpflaumen oder Feigen o.a. Trockenfrüchte, welche am Abend vorher eingeweicht wurden.

Leinsamen, Flohsamen in Flüssigkeit oder Müsli

Trink weiterhin reichlich!

Bewege dich ausreichend und schaffe dir bewusst Ruhepausen  als Ausgleich.

Iss langsam und kaue gründlich.

Benutze wenig Salz, dafür mehr Kräuter, Hefeflocken. Vermeide raffiniertes Salz und wähle statt dessen Mineralsalz.

Vermeide raffinierten Zucker. Bevorzuge Vollrohrzucker, Rohrohrzucker, Agavendicksaft, Ahornsirup, o.ä.

Günstig:

1 vegetarische Woche oder Obst- und Gemüsewoche als Aufbau. Je langsamer und bewußter du aufbaust, desto größer sind die Chancen, dass dein Körper sich bei einem geringeren Gewicht als vorher einpegelt.

Lege bei Bedarf oder regelmäßig 1 x in der Woche zur Entlastung des Körpers: 

1 Safttag, 1 Obst- oder Gemüsetag, 1 Reistag o.ä. ein.

Zeit neue Vorsätze zum Eßverhalten umzusetzen. Nimm dir nicht zu viel vor. 1 neuer Vorsatz kann genug sein. Der Körper braucht Zeit um sich an das Neue zu gewöhnen.

Verzichte auf Genußmittel (Kaffee, Alkohol, Fleisch, Kuchen, Eis, ...) so lange wie es dir angemessen erscheint. Setz dir selbst eine Frist.      

Quelle: www.fastengeniessen.de

 

Vorschlag für die Aufbautage

  Morgens Mittags Abends
Fastenbrechen » 1 Apfel oder
» Apfelmus
» 1 Apfel oder
» Apfelmus
Kartoffelsuppe mit frischen Kräutern
1. Aufbautag » 1 Glas Buttermilch
» 1 Knäckebrot
» mit Kräuterquark (Magerquark)
» 1 Apfel
» gekochte Möhren
» Pellkartoffeln
» mit Kräuterquark (Magerquark)
» 1 Apfel
» 1 Knäckebrot
» mit Kräuterquark (Magerquark)
» 1 Naturjoghurt
» mit 1 TL Honig
» und 2 TL Leinsamen
2. Aufbautag » 1 Glas Buttermilch
» 2 Knäckebrote
» mit Ziegenfrischkäse
» 2 Pflaumen
» Lauch-Möhren
mit Honigdressing
» 1 Apfel
» 2 Knäckebrote
» mit Ziegenfrischkäse
» 1 Naturjoghurt
» mit 1 TL Honig
» und 2 TL Leinsamen
3. Aufbautag » 1 Glas Buttermilch
» Quarkmüsli (Magerquark)
» 2 Knäckebrote
» mit Honig
» Pellkartoffeln
» mit Kräuterquark (Magerquark)
» Salat
» und Möhrenraspel
» 1 Naturjoghurt
» mit 1 TL Sandorn
» und 2 TL Leinsamen
» 2 Knäckebrote
» mit Hüttenkäse
» 1 Apfel
4. Aufbautag » 1 Tasse Malzkaffee
» Bircher Müsli
» frische Ananas
» Rohkostsalat
» mit 1 EL Nüssen
» (gehackt)
» Budwigcreme
» Dinkelcrêpes mit
Gemüsefüllung
» 2 Knäckebrote
» mit Putenbrust
» frische Ananas
5. Aufbautag » 1 Glas Buttermilch
» Dinkelbrot
» mit Ziegenfrischkäse
» 1 Naturjoghurt
» mit 1 TL Honig
» und 2 TL Leinsamen
» Rohkostsalat
» mit Budwigcreme
» Champignon-Gemüsetörtchen
» Scheibe Ananas
» Dinkelbrot
» mit Putenbrust
» 1 Apfel
 
Weitere Rezeptideen für Hauptmahlzeiten in der Aufbauzeit
Je weiter du die Aufbauphase ausdehnst, desto eher entgehst du dem Risiko des Jo-Jo-Effektes. Außerdem setzt du dich auf diese Weise wirklich intensiv mit deiner Ernährung auseinander, entdeckst vielleicht neue kulinarische Genüsse und Freude in der Küche.

Um deine Phantasie ein wenig anzuregen, nachfolgend noch einige köstliche gesunde Rezeptideen:

 

Quelle: www.heilfastenkur.de

 

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